Amsterdam zählt zu der Handvoll Städte, die als „Venedig des Nordens“ bezeichnet werden. Die größte Stadt der Niederlanden steht aber auch unter starkem Wachstumsdruck. Das Buch „Amsterdam – Urbane Architekur und Lebensräume“ zeigt die Transformationsprozesse der Stadt und die neuen Bauten, die sie erzeugt.
Es ist sehr inspirierend, die kleinteilige Altstadt von Amsterdam mit ihren Grachten und den Häuserzeilen, die sich darin spiegeln, zu erkunden. Amsterdam ist aber auch die bevölkerungsreichste Stadt der Niederlande und hat diese Herausforderungen in beispielhafter Weise angenommen. Transformation und Umschwung sind seit jeher ein großes Thema, gleichzeitig wurden durch gezielte Stadtentwicklung stets neue Wohnviertel erschlossen. Einen höchst spannenden und kompakten Einblick in aktuelle Entwicklungen eröffnet das Buch „Amsterdam – Urbane Architektur und Lebensräume“ von Anneke Bokern und Sandra Hofmeister.



Die zwei Herausgeberinnen nehmen Interessierte auf eine architektonische Tour zu dreißig zeitgenössischen Bauwerken mit Leuchtturmcharakter mit. Letztere sind übersichtlich auf Karten verortet und thematisch in fünf Kapitel – Wohnen, Mixed Use, Bildung und Kultur, Transformation, Öffentliche Räume – gegliedert. Die Projekte werden so bildreich und lesefreundlich mit kurzen, inhaltsschweren Texten vermittelt, dass man sich als Teilnehmerin einer Architektur-Exkursion fühlt, nur viel komfortabler. Gerade bei großen Wohnbauten ist es kaum möglich vor Ort das Gesamtkonzept und vor allem die Grundrisse zu erfassen. Diese Publikation bietet genau das: Grundrisse mit detaillierten Funktionen, Schnitte, Außenansichten im Kontext und Innenräume, die auch bei einer bestens organisierten Führung nicht betretbar sind.
Reizvolle Überschriften machen neugierig: An ein „Haifischmaul“ erinnert der Wohnbau von Barcode Architekten und BIG auf einer der sieben künstlichen Inseln, die den Archipelstadtteil IJburg bi…





