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Das sogenannte 10er Haus in Traismauer © Romana Fürnkranz

Das sogenannte 10er Haus in Traismauer © Romana Fürnkranz

in orte

Ein Haus für einen Ort

Isabella MarboevonIsabella Marboe

Kapital hilft, entscheidend ist die Begeisterung: Als Bauherr Martin Lutz die miteinader verwachsenen Häuser mit ihren meterdicken Mauern, vielerlei Gewölbeformen, Durchgängen, Treppen, dem Innenhof und Stallungen mitten in Traismauer endeckte, war es um ihn geschehen. Die Architekten Gerd Schlögl und Bernhard Sommer sanierten das Ensemble behutsam, der Bauherr betreibt dort eine Galerie und vermietet es weiterhin.

Die Suche nach einem Fotostudio führte den Bauherrn zu einem denkmalgeschützten Ensemble im Zentrum von Traismauer. Er beauftragte die Architekten Gerd Schlögl und Bernhard Sommer mit Umbau und Sanierung. Fast dreizehn Jahre dauerte es, bis alles fertig war. Heute ist das achtsam renovierte Haus ein pulsierender Ort: elf Mietwohnungen, Friseur, Trafik, Bäckerei und die Fineartgalerie mit ihrem feinen Programm beleben und bereichern Traismauer um einen kulturellen Treffpunkt. Ein Fotostudio gibt es auch.

Gepflasterter Innenhof © Romana Fürnkranz

Bauherr Martin Lutz ist leidenschaftlicher Fotograf, er brauchte ein Studio. Irgendwann im Jahr 2008 stieß er auf ehemalige Stallungen in einem verwilderten Garten: etwa 5 Meter breit, fast 30 Meter Lang, tonnenüberwölbt, wenige Fenster. „Diese Räume wären für ein Fotostudio mit Dunkelkammer und einer kleinen Bühne ideal gewesen“, erinnert sich Lutz. Die Stallungen waren im späten 17. Jahrhundert gebaut worden und gehörten zu einem denkmalgeschützten Ensemble im Zentrum von Traismauer. Sie bildeten gleichermaßen das relativ jüngste Anhängsel eines historischen Gebäudekonglomerats, das seit dem Mittelalter über die Jahrhunderte zu einem mehrflügeligen Stadthaus mit einem gepflasterten Innenhof zusammengewachsen war.

Der weitläufige Bestand in Ortsmitte zählt zu den ältesten Gebäuden in Traismauer, er steht unter Denkmalschutz. Das Haus war in Wohnungen unterteilt und vermietet, sein Zustand nicht der beste, eine Sanierung dringend angeraten. Dafür war der gesamte Komplex relativ günstig zu haben. Klassische Investoren würden davon sofort die Finger lassen, Markus Lutz war hingerissen. Das dicke Gemäuer, die faszinierende Vielfalt unterschiedlicher Gewölbeformen, die alten Dippelbaumdecken, abgetretenen Holzböden, der burgartige Charakter des Innenhofs: Die Patina der Jahrhunderte war deutlich spürbar – nachträglich angebrachte Verkleidungen, Weichfaserplatten, Umbauten, Verschleiß- und Abnutzungserscheinungen aber hatten dem Bestand zugesetzt.

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