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"Bergholzgut" auf der Prein ©Courtesy of Peggy Gruen

"Bergholzgut" auf der Prein ©Courtesy of Peggy Gruen

in orte

Gruenes Paradies

Judith EiblmayrvonJudith Eiblmayr

Victor Gruen hat nicht nur das amerikanische Shopping Center erfunden und daraus die Shopping-Mall entwickelt. Er erkannte zunehmend auch die Nachteile des Bautyps. Zurück in Österreich, baute er sich das „Bergholzgut“ in der Prein zu seinem Refugium an der Rax um und aus. Eine Entdeckung.

„Shopping macht happy“: mit diesem Slogan wurde 1976 die Shopping City Süd in Vösendorf eröffnet und in einen amerikanischen Kontext gestellt. Das erste Einkaufszentrum Österreichs versprach ein Shoppingerlebnis, das ein wenig vom „american way of life“ für Wiener und Wienerinnen in greifbare Nähe rückte: nach Vösendorf.

Die Shopping City Süd ist seit ihrer Eröffnung 1976 stark gewachsen. © Screenshot google maps
Die Shopping City Süd, 2025 © Screenshot google maps

Es dauerte Jahrzehnte, bis man auch in Österreich wußte, dass der Erfinder des Shopping Center ein Wiener war. Victor Gruen wurde als Viktor Grünbaum 1903 in Wien geboren. Er wuchs in einer bürgerlichen Familie im Ersten Bezirk auf und bezeichnete seine Kindheit in seiner Autobiographie bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs als ungetrübt glücklich. Die Sommer verbrachte er unbeschwert bei der mütterlichen Familie in Norddeutschland, erst während des Krieges wählten die Eltern nähere Urlaubsziele wie Seewalchen am Attersee, oder Edlach an der Rax.

Nach dem Krieg arbeitete Grünbaum bei einer Baufirma, studierte nebenbei Architektur und war im „Politischen Kabarett“ aktiv. Sein Freund und Weggefährte Friedrich Scheu bezeichnete Grünbaum als „den Geist und die Seele“ dieser Truppe, die sich aus dem Kreis der sozialistischen Mittelschülerbewegung herausgebildet hatte. „Eine charakteristische Eigenschaft Viktor Grünbaums war seine Fähigkeit, einmal gefasste Pläne in die Praxis umzusetzen. Das kam ihm nicht nur beim Kabarett zugute, sondern auch später in der Emigration in Amerika“, schrieb Scheu 1977. Das (links-)politische Engagement eines Intellektuellen jüdischer Herkunft führte in den 1930er-Jahren zur Vertreibung. Viktor Grünbaum wurde nach der Machtergreifung der Nazis umgehend verfolgt. Gemeinsam mit seiner Frau Alice Kardos vulgo Lizzie, gelang ihm 1938 im letzten Moment die Flucht in die USA.

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