David Pašek liebt das Radio, ist fast ausschließlich mit dem Tretroller unterwegs, immer bunt gekleidet, lacht viel und redet gern. Außerdem ist er Architekt. Die beste Voraussetzung, um eine Sendung über Architektur zu machen. Gemeinsam mit Bernhard Frodl gründete er „a_palaver“.
Die Kombination Architektur und Radio ist selten, zu David Pašek passt sie wie angegossen. Er ist kein typischer Architekt, nie schwarz gekleidet, von ansteckender Fröhlichkeit und interessierter Neugier. „a_ palaver Architektur im Radio“ heißt die Sendereihe, die er macht – auch das passt wie angegossen. Pašek redet gern, lacht viel und sprudelt über von Geschichten.

Eigentlich wollte er Industrial Design studieren. Zur Aufnahmsprüfung bei Paolo Piva an der Wiener Angewandten trat er – im Nachhinein betrachtet – ziemlich blauäugig an. Frisch aus Kärnten, frisch von der Matura, mit einer Mappe aus der Oberstufe, ohne Modellbaumaterial. Einzig seinen Walkman von Sony hatte er dabei. „Gestalten Sie etwas, was Sie immer schon gestaltet haben wollten“, lautete die Entwurfsaufgabe. Pašek überlegte, wie man die Funktionstasten seines Walkman haptisch erfühlen könnte. Dazu zeichnete er Details und baute ein Modell, das den großen Piva ausreichend begeisterte, um ihm zu raten, in einem Jahr wieder zu kommen.
Dieses Jahr verbrachte er als Architekturstudent an der TU Wien – und war damit für das Studium des Industrial Design auf immer verloren. „Architektur war einfach so viel komplexer und interessanter“, sagt er. Und das, obwohl er das Studium als „Kombination aus Frustrationstoleranz und Masochismus“ erlebte…







