genau!
journal für architektur, mensch & wort
  • genau!
  • Newsletter
  • Kontakt
  • Mitgliedschaft
  • architektur
    • bauten
    • orte
    • diskurs
  • mensch
    • gespräch
    • herzstück
    • porträt
  • wort
    • essay
    • kommentar
    • freispiel
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
genau!
  • architektur
    • bauten
    • orte
    • diskurs
  • mensch
    • gespräch
    • herzstück
    • porträt
  • wort
    • essay
    • kommentar
    • freispiel
  • genau!
  • Newsletter
  • Kontakt
  • Mitgliedschaft
  • Anmelden
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
genau!
Anupama Kundoo ©Andreas Deffner

Anupama Kundoo ©Andreas Deffner

in gespräch

Architektur der Fülle

Isabella MarboevonIsabella Marboe

Die indische Architektin Anupama Kundoo wollte authentisch sein und ihre Profession als Berufung leben. Es ist ihr gelungen. Ein Gespräch über Bauen als Behausung für Mensch und Seele.

Isabella Marboe: „Ihre Architektur ist im wahrsten Sinne des Wortes handgemacht und gleichermaßen eine Antithese zum industriellen Bauen. Wie hat sich das entwickelt?“

Anupama Kundoo: „Mein Ziel war es immer, authentisch zu bleiben. Ich wollte weg von dieser postkolonialen Ausbildung, die das indische Handwerk so gering schätzte. Ich reiste also durch mein eigenes Land und beobachtete Menschen, die mit einfachem Werkzeug sehr langsam Werkstücke von großer Qualität herstellten. In unserer technisierten Welt scheint für das Handwerk kein Platz mehr zu sein. Aber Effizienz um ihrer selbst Willen hat für mich keinen Sinn. Sollen wir jetzt aufhören, hochkomplexe Gerichte zu kochen, deren Zubereitung stundenlang dauert? Oder keine Saris mehr weben, wofür man einige Wochen braucht? Aber ich trage immer noch den Sari meiner Großmutter und er wird nicht aus der Mode kommen, er wird sich an meinen Körper anpassen.“

In-Situ gebrannte Lehmhäuser für obdachlose Kinder und ihre Pflegeeltern © Javier Callejas
In-Situ gebrannte Lehmhäuser für obdachlose Kinder und Pflegeeltern © J. Callejas

Isabella Marboe: „Fangen wir ganz grundsätzlich an. Wie sind Sie zur Architektur gekommen?“

Anupama Kundoo: „Ich mochte Biologie, Physik, Mathematik, liebte es aber auch zu zeichnen und zu malen. In mir gab es einen Konflikt zwischen dem mathematischen und dem künstlerischen Denken. Als ich in Bombay mein Architekturstudium begann, wußte ich sofort: Das ist meine Berufung.“

Isabella Marboe: „Sie waren gerade einmal 23 Jahre alt, als Sie Ihr Studio in Auroville eröffnet haben. Viele Ihrer Projekte sind dort entstanden. Was ist das für ein Ort und wie hat es Sie dorthin verschlagen?“

Anupama Kundoo: „Ich wuchs in der High-Density-Stadt und Megacity Bombay auf. Nachdem ich mein Studium beendet hatte, zog ich von zu Hause aus und die Miete meiner kleinen Wohnung war genauso hoch wie mein Einkommen. Auch wir hatten gelernt, dass die westliche Architektur der unseren überlegen ist. Dabei ist unsere Kultur sehr alt: lange, bevor die Briten kamen und Ziegel produzierten, gab es in Indien schon eine Ziegeltradition, die 3.800 Jahre alt ist. Diese Ziegel trocknen übrigens an der Luft, sie sind unregelmäßig, kosten aber viel weniger Energie. Sie sind aus dem Ton der Gegend gemacht und werden in Stapeln auf dem Feld und nicht in Industrieöfen gebrannt. Ein glücklicher Zufall führte mich nach Auroville in Südindien, eine experimentelle Stadt, die im Jahr 1968 eröffnet wurde. Ihr Architekt Roger Anger legte sie schon in den 1960er Jahren als fußgängerzentrierte Stadt an. Das Land gehörte allen, die Menschen sollten ein kollektives Leben führen, es gab eine Gemeinschaftsküche, vieles wurde geteilt, um Zeit für Forschung und Experimente zum Fortschritt der Gesellschaft freizumachen. Auroville wird oft als Utopie bezeichnet, ich nenne es lieber ein Labor für materielle und spirituelle Forschung. Utopie klingt zu sehr nach einer Idee, zu der man keinen Bezug hat. Auroville ist sehr real, es ist ein konkreter Ort. Diese Erfahrung lebte ich auch. Ich konnte bis hin zum Städtebau sehr viel entwickeln.“

AzW – Architekturzentrum Wien Ausstellung: Reichtum statt Kapital – Anupama Kundoo

Isabella Marboe: „Das Architekturzentrum Wien zeigt gerade die Ausstellung: ,Anupama Kundoo: Reichtum statt Kapital’. Das ist ein sehr eigenartiger Titel, Reichtum und Kapital sind ja fast synonym. Wie lässt sich das verstehen?“

Anupama Kundoo: „Ich habe früher meine Architektur vor allem sozioökonomisch und ökologisch verstanden, die Kuratorinnen Elke Krasny und Angelika Fitz extrahierten daraus den antikapitalistischen Aspekt. Ich muss sie wirklich loben. Meine Arbeit wurde schon so oft publiziert, aber noch niemand betrachtete sie aus dieser Perspektive. Es ist wirklich wichtig, weil keiner darüber spricht, dass Architektur immer mehr zum Real Estate Business wurde. Ich glaube, der Titel ist absichtlich etwas provokant. Kapital ist für viele das Ziel, dabei sollte Reichtum das Ziel sein. Eine Art von Reichtum, die Geld nicht sicherstellen kann. Geld ist keine Garantie dafür, dass du Freunde hast und nicht allein bist.“

Diese kleine Hütte in Petit Ferme hat Anupama Kundoo für sich geplant, zehn Jahre war sie ihr Zuhause © Anupama Kundoo

Isabella Marboe: „Das erste Projekt auf Ihrer website ist auch der Einstieg in die Ausstellung. Es hat mich in seiner Bescheidenheit und Schönheit sehr berührt: Diese kleine Hütte in Petit Ferme sieht ganz nach anonymer Architektur aus. Ihr Erdgeschoss besteht aus massiven Steinblöcken, darüber ein Holzgeflecht, eine Schlafgalerie unter dem steilen Dach. Zwischen den Holzlatten fällt Licht herein, eine einfache Leiter führt durch eine Dachluke hinauf, die geflochtenen Strohmatten am Boden bilden kleine Quadrate – wie ein Parkett. Können Sie die Geschichte dieser Hütte erzählen?“

Anupama Kundoo: „Das ist tatsächlich mein eigenes Haus. Ich lebte dort zehn Jahre, von 1990 – 2000 war diese Hütte mein Zuhause. Als junge Frau dachte viel darüber nach, wie ich Architektur praktizieren sollte. Der Beruf hat sich so entwickelt, dass heute schon der Developer der Architekt ist. Es gibt diese Vorstellung, dass Architekten nie genug Schlaf bekommen, immer arbeiten, immer Wettbewerbe machen müssen, ständig unter Strom stehen. Für mich machte das keinen Sinn. Ich wollte meine Bedurfnisse radikal reduzieren und Zeit gewinnen, um konsequent an der Zukunft zu arbeiten. Man vergisst immer auf die menschliche Zeit als Ressource. In der Architektur spricht man so viel über Raum, aber nicht über Zeit. Dabei sind Raum und Zeit unsere zwei physischen Anker in der Welt. Wir arbeiten auf dem Raum der Erde und in der Zeit der Erde. Ich wollte authentisch sein und tun, was ich für richtig hielt. Allein das genügte, um eine Rebellin zu sein. Ich erlebte auch viel Widerstand.“

Isabella Marboe: „Wo haben Sie sich die Fähigkeit erworben, so eine Hütte zu bauen?“

Anupama Kundoo: „Ich habe sie nicht selbst gebaut, ich habe nichts davon neu erfunden. In Indien bauen sich viele in den so genannten informellen Siedlungen einfache Hütten. Auch in Auroville lebten viele Pioniere und Pionierinnen. Sie benutzen das, was da ist. Sie wissen, wie sie mit den unregelmäßigen, natürlichen Formen der Holzäste und Stämme umgeben müssen. In einer normierten Welt ist man gezwungen, Industrieprodukte zu nutzen. Man muss also oft überdimensionierte Teile verwenden. Allein der Zuschnitt eines rechteckigen Querschnitts aus einem runden Baumstamm erzeugt viel Abfall. Das Holz meiner Hütte stammt von einer Kasuarine Equisetifloria. Das ist eine Pinienart, die man in Indien findet und die oft zur Aufforstung genutzt wird, weil sie so rasch wächst. Vor allem aber wächst sie sehr gerade, deshalb sind Baugerüste aus diesem Holz. Es ist sehr hart, die Konstruktion ist mit Seilen verbunden. Man macht sie aus der Faser eines Kokosnuss Kalyx, die sehr stark wird, wenn man sie befeuchtet. Sie tragen ein ganzes Geschoss. Wer so baut, muss immer neu nachdenken und spezifische Lösungen suchen. Als Architektin weiß ich um die Bedeutung von Proportion, wie Räume größer wirken und wo das Licht einfallen muss. Meine Planung bereicherte die traditionelle Bauweise um das Wissen unserer Gegenwart. Man kann nicht einfach die Vergangenheit kopieren, man muss sie weiterentwickeln. Das Haus hat ein Solarpaneel, dessen Energie mich mit Strom versorgte, was damals noch sehr außergewöhnlich und nicht staatlich gefördert war. Vor dem Eingang gab es eine Terrasse, wo man draußen sitzen konnte und ich legte einen kleinen Gemüsegarten an. Außerdem hatte ich ein Motorrad. Das war mein Luxus!“

Sangamam, Aurovielle, 2003 Sozialer Wohnbau mit tragenden Wänden aus Stampflehm.
Anupama Kundoo: Sangamam, Auroville, 2003© Foto: Javier Callejas
Sharana Daycare Facility, Puducherry, 2019 Poröse Wände aus Terrakotta-Modulen ermöglichen natürliche Querlüftung.
©Javier Callejas
Homes for Homeless Children, Puucherry, 2008 Beim in-situ gebrannten Lehmhaus wird das Haus selbst zum Brennofen.©Andreas Herzog

Isabella Marboe: „Diese Hütten sind sehr schön, sie haben eine große Würde. Die Benachteiligten und Obdachlosen in unserer westlichen Welt aber sind nicht mehr in der Lage, sich selbst eine Behausung zu bauen. Sie haben oft nur noch Schlafsäcke. Was könnten sie tun?“

Anupama Kundoo: „Die Armut in der Stadt ist ganz anders als die am Land. Sie hat sehr viele, komplexe Ursachen. Jede Stadt hat andere Problematiken. Es geht nicht nur um Material, es geht auch stark um den Top-Down Ansatz von Hilfe. In einer normierten Welt, in der alles geregelt ist, wird Menschen nicht mehr erlaubt, ihre Probleme selbst zu lösen. Selbst wenn sie etwas Kapital haben, ist es zu wenig für eine Wohnung. Woran man nie denkt, ist die Ressource ihrer Zeit. Eine Ausstellung von mir in Louisiana hieß „Taking Time“. Sie handelte von der menschlichen Zeit als Ressource. Warum schreibt man in der Architektur so viel über Raum, aber nicht über Zeit? Dabei sind Raum und Zeit unsere zwei physischen Anker in der Welt. Wir arbeiten auf dem Raum der Erde und in der Zeit der Erde. Es gibt verschiedene Strategien gegen Obdachlosigkeit. Zum Beispiel die einer shared economy. Man kann so viel tauschen. Ich versuche aber auch, Dinge aus dem städtischen Abfall zu verwenden. Mit Studierenden der TU Berlin hielt ich ein Studio ab, das hieß „Trash is treasure“. Wir gingen auf die Müllablageplätze und schauten auf den enormen Reichtum, den wir täglich wegwerfen. Ich glaube an die natürliche Intelligenz des Menschen. Jeder ist intelligent. Unsere Vorfahren konnten aus allem seine Behausung bauen. Aus Holz, aus Stroh, aus Stein, aus Lehm – sogar aus Eis. Man muss verwenden, was es vor Ort gibt und nicht across continents weltweit bewegen. Das ist alles viel zu teuer, und nicht nur moneywise.“

Wall-House von Anupama Kundoo © Javier Callejas

Isabella Marboe: „Das zweite Haus, das in dieser Ausstellung eine im wahrsten Sinne des Wortes tragende Rolle spielt, ist das Wall House, Ihr berühmtestes Werk, das Sie auch auf der Architekturbiennale in Venedig eins zu eins im Arsenale nachgebaut haben.“

Anupama Kundoo: „Im Wall House war ich meine eigenen Bauherrin, ich konnte es also als Labor nutzen, um viele neue Materialien auszutesten. Es war nicht nur für mich eine Art Labor, es war auch eines für meine Studierenden und Handwerker. Vieles scheint so simpel und vernakulär, aber es sind sehr energiesparsame Systeme. Viele kreative Ideen stecken darin. Ich habe keine Dogmen und nutze das Material und die Technologie, die am sinnvollsten ist. Wir versuchen immer möglichst wenig zu verbrauchen. So haben wir Maschendraht als Bewährung im Beton eingesetzt. Das reduziert nicht nur den Stahlanteil enorm, es ermöglicht auch sehr, sehr dünne Querschnitte. Ich nutze oft Recyceltes und experimentierte mit natürlichen Farbpigmenten, mit denen man Beton färben kann. Und mit Keramik. Wir entwickelten eine Decke aus umgedrehten Keramiktöpfen, deren Zwischenräume mit Beton ausgegossen sind. Das spart viel Material. Die Kuratorinnen fühlten sich in dieser Architektur sehr gut aufgehoben. Das Leben ist hart, also sollte Architektur beruhigend sein. Nicht nur fotogen oder wie Kunst funktionieren. Sie sollte ein Gefühl von zu Hause entwickeln.“

©Anupama Kundoo
Eines vieler Forschungsfelder:Bücher ©Anupma Kundoo

Isabella Marboe: „Ihre bescheidene, langsame, sehr bedächtige, umsichtige Architektur ist so etwas wie ein stilles Manifest gegen den globalen Baubetrieb. Sie referiert stark auf eine Zeit, als Menschen noch Rücksicht auf die Natur und ihre Umgebung nahmen. Sie ist aber auch das Resultat eines Weges zurück zu den Wurzeln einer Profession, die großartige Archiektur erschaffen hat. Warum ist das heute offensichtlich so schwer?“

Anupama Kudoo: „Ich habe mich immer gefragt, wann die Architektur ihren Bezug zu sich selbst, den Menschen, dem Maßstab und dem Ort verloren hat. Ich glaube, es hat damit zu tun, dass man begonnen hat, Material über Kontinente hinweg zu verschieben. Außerdem gibt es viel zu viel Bürokratie und viel zu viel Kontrolle, fast wie in George Orwells animal Farm. Das behindert die natürliche Intelligenz. Stellen Sie sich vor, morgen käme ein Gesetz, das uns verbietet, für unsere Kinder selbst zu kochen, weil man nicht weiß, ob es hygienisch ist. Man dürfte dann nur in bestimmte Küchen gehen, um hygienisches Essen zu erhalten. Das Essen würde viel teurer. Viel sehr günstiges Material liegt einfach so herum. Natürliche Materialien muss man meist nur minimal verändern, weil sie oft hoch intelligent gestaltet sind. Ihre Proportionen sind fast „less is more“. Es ist aber nicht das „less is more“ von Mies van der Rohe, das vor allem auf Kontrolle beruht. Mein less is more basiert auf der Frage: brauchen wir wirklich diesen besonderen Carrara-Marmor aus Italien? Mit der Kolonialisierung begannen wir, Material über Kontinente zu verschieben und mit der Natur sehr ausbeuterisch umzugeben.“

Isabella Marboe: „Ihre Arbeit beweist, wie bereichernd es sein kann, aus ihrer Fülle des Vorgefundenen zu schöpfen und dabei auf die Kreativität des Menschen zu setzen! Vielen Dank für dieses Gespräch.“

Eine kürzere Version dieses Interviews ist derzeit in der Obdachlosenzeitschrift Augustin zu lesen – und bis 22. Oktober noch im der Printausgabe beim Augustin-Kolporteur oder Kolporteurin Ihres Vertrauens zu erwerben.

schaufenster

AzW - Architekturzentrum Wien
Ausstellung: Reichtum statt Kapital - Anupama Kundoo
ausstellung

Reich und schön

buch

Frizzi Krella in Damaskus

ausstellung

Fragmentarisch erinnern

Museumsquartier Libelle Wien ©Drone Project Robert Smely / O&O Baukunst
buch

Das O&O der Baukunst

WERBUNG

ähnliche beiträge

Ähnliche Beiträge

Hinter dem Architekturbüro gaupenraub +/- stecken Alexander Hagner und Ulrike Schartner ©Markus Kubicek
gespräch

Architektur kann Beziehung

Alexander Hagner und Ulrike Schartner betreiben gemeinsam das Architekturbüro "gaupenraub+/-. Was sie planen, zielt darauf ab, Lebensbedingungen zu verbessern. Ein...

von Isabella Marboe
Akuratesse im Regal © Judith EIblmayr
gespräch

Viertausend Zeichen

Das Wiener Baukeramik- und Ziegelmuseum ist Teil des Bezirksmuseums Penzing. Dr. Gerhard Zsutty ist dessen Direktor, Kurator, Forscher und Wissensvermittler...

von Judith Eiblmayr
→ mehr anzeigen
  • architektur
    • bauten
    • orte
    • diskurs
  • mensch
    • gespräch
    • herzstück
    • porträt
  • wort
    • essay
    • kommentar
    • freispiel
  • architektur
    • bauten
    • orte
    • diskurs
  • mensch
    • gespräch
    • herzstück
    • porträt
  • wort
    • essay
    • kommentar
    • freispiel

Isabella Marboe
redaktion@genau.im

© 2024 genau!

journal für architektur, mensch & wort

Gefördert durch die Wirtschaftsagentur Wien. Ein Fonds der Stadt Wien.

Wirtschaftsagentur_Stadt_Wien_pos_BW.gif
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Autor*innen
  • Sponsor*innen
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Autor*innen
  • Sponsor*innen
  • Newsletter
  • Mitgliedschaft
  • Newsletter
  • Mitgliedschaft
Keine Ergebnisse
Alle Ergebnisse anzeigen
  • Home
  • architektur
    • bauten
    • orte
    • diskurs
  • mensch
    • gespräch
    • herzstück
    • porträt
  • wort
    • essay
    • kommentar
    • freispiel
  • genau!
  • Kontakt
  • Newsletter
  • Mitgliedschaft

© 2024 genau! journal für architektur, mensch & wort

Willkommen zurück!

Login to your account below

Passwort vergessen?

Retrieve your password

Please enter your username or email address to reset your password.

Einloggen